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Nur bei uns erhältlich:
Die
Doppel-DVD
zum Frühligskonzert 2006
des Spielmannszuges der Freiwilligen
Feuerwehr Würzberg.
Preis:
€ 10,00

 
Junger
Schwung in Feuerwehrkapelle
Mit einem Durchschnittsalter von gerade mal 18 Jahren setzt
der Würzberger Spielmannszug Akzente.
WÜRZBERG. Ein kräftiges Trommelsignal,
Querflöte und Lyra stoßen hinzu, die Kapelle im Gleichschritt.
Sicher spielen die Feuerwehren bei bestimmten Anlässen auch
traditionelle Marschmusik – der Trend bei den Spielmannszügen
geht allerdings klar zu konzertanter Musik.
So
auch bei den Feuerwehrmusikern in Würzberg, deren Formation
als klassischer Spielmannszug im Jahr 1969 gegründet wurde.
Schon damals gehörten dem Ensemble etwa fünfzig Musiker an,
von denen noch heute zehn Kameraden aktiv sind, darunter mit
Walter Foshag ein Gründungsmitglied.
Mitte
der neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts ging das
Interesse zurück – neue Wege mussten gefunden werden, um den
Klangkörper am Leben zu erhalten. So entstand 1996 die Idee,
mit neuen Musikinstrumenten auch wieder neue Aktive zu gewinnen
und das Repertoire in Richtung konzertante Musik zu erweitern.
Ein
Glücksfall war in diesen Jahren der Beitritt des jungen
Nikolas Bleifuß. Heute, im Alter von nur 26 Jahren,
kann er auf immerhin sechs Jahre als musikalischer Leiter
der Gruppe zurückblicken. Basis war die bekannt gute musikalische
Ausbildung im Michelstädter Gymnasium unter seinem damaligen
Tutor Hartmut Liermann. Das Lehramtsstudium mit Schwerpunkt
Musik und hier insbesondere Querflöte steht vor dem Abschluss.
Es sei Nikolas Bleifuß zu verdanken, dass der Spielmannszug
Würzberg heute dieses hohe musikalische Niveau erreicht habe,
wie Stabführer Michael Emig dankbar anerkannte.
Und dies stellte der Zug an den beiden Osterfeiertagen unter
Beweis: Zweimal war das Dorgemeinschaftshaus ausverkauft.
Es kamen Gäste, die einfach nur hervorragende Musik genießen
wollten. Im Saal war aber auch viel Fachpublikum von befreundeten
Feuerwehren.
Der
Eurovisie-Mars eröffnete einen bunten Reigen
von moderner und klassischer Musik in außergewöhnlichen Arrangements.
Die berühmte Winnetou-Melodie, ein leidenschaftlich
vorgetragenes Schlagzeugfeuerwerk mit Fascinating Drums,
Auszüge aus Robin Hood und König der Löwen
oder auch Gassenhauer wie Puppet on a String
begeisterten das Publikum und führten wiederholt zu wohliger
Gänsehaut.
Das ursprüngliche Instrumentarium wurde im Laufe der Jahre
um Konzertquerflöten, verschiedene Schlaginstrumente, Glockenspiel,
Marimbaphon und Bass-Marimbaphon erweitert. Alle Musikstücke
werden speziell für diese Besetzung zugeschnitten und arrangiert.
Und so ist es heute möglich, selbst Trompeten, Gitarren, Klaviere
und vieles mehr in die Musik einzubinden. Belegt wurde dies
prompt mit dem Titel Trumpet Voluntary mit den
beiden jungen Gasttrompetern Emil Bleifuß jr. und Heiko Brenneis.
Der nach mehreren Zugaben zum Abschluss gespielte Titel Eleni
setzte einen besonderen Akzent.
Intensive
Mitgliederwerbung und Ausbildung sorgten dafür, dass heute
wiederum etwa fünfzig Musikerinnen und Musiker dem Orchester
angehören. Dabei beträgt das Durchschnittsalter gerade mal
18 Jahre.
Alle im Konzert dargebotenen Musiktitel waren durch Videosequenzen
von Jens Müller entprechend untermalt.
Zusätzlich hatten die Jüngsten die Möglichkeit, sich
selbst und ihre musikalischen Ziele durch Viseozuspielungen
vorzustellen.
Angeboten
wird Einzelunterricht an vier Tagen in der Woche. Die Ausbildung
beinhaltet zudem zwei Teilprüfungen und eine Abschlussprüfung.
Erst dann werden die Schüler ins Orchester aufgenommen. Neben
dem Einzelunterricht kommt die gesamte Gruppe einmal pro Woche
zu einer zweistündigen Gesamtprobe zusammen. Vier Ausbilder
aus den eigenen Reihen für Querflöte, Konzertquerflöte, Schlagzeug
und Stabspielinstrumente sind jederzeit bereit, weiteren Nachwuchs
aufzunehmen und zu trainieren. Solch konsequente Ausbildung
motiviert und zahlt sich für die Formation aus.
Es
gab deshalb auch Ehrungen für Mitglieder mit Vorbildfunktion.
Seit zehn Jahren gehören Tanja Münch
und Jasmin Keil der Gruppe an, seit immerhin
35 Jahren Uwe Knapp, Heinz-Jürgen Knapp sowie
Willi Setzer.
Zur Motivation des Nachwuchses, aber auch der gesamten Formation
trägt natürlich die Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit
bei. Ausflüge, Zeltlager oder Kinobesuche sind Beispiele.
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